Demo gegen Sparmaßnahmen der Stadt

Luca Anna Hornberg, Nils Arnold und Mia Madlene Thomas präsentieren das Protesttransparent der Klasse 6d.Die Demonstration am 2.3.2010 zur Erhaltung der Mediotheken aller Schulen in Gütersloh und der Stadtbibliothek wurde von 2000 lautstark mit Pfeifen, Rasseln, Trommeln und bunten Plakaten ausgerüsteten Demonstranten begleitet. Eltern, Lehrer und Schüler forderten mit jeder Menge Wut im Bauch vor dem Gütersloher Rathaus einheitlich die Einstellung dieser Sparpläne der Stadt. Aufschriften wie „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil" oder „Ohne Bücher keine Bildung" machen den Unmut über diese Pläne deutlich. Durch diese große Zahl an Menschen, die einen ohrenbetäubenden Lärm verursachten, wurde dem Stadtrat sehr deutlich demonstriert, dass man an der falschen Stelle sparen möchte.
Das Städtische Gymnasium stellte mit rund 400 Schülerinnen ein Fünftel der Teilnehmer des Sternmarsches. Vor allem Mittelstufenschüler sehen sich von einer möglichen Schließung der Mediothek betroffen. Recherchemöglichkeiten, Vorlesewettbewerbe, ein schnell verfügbares Bücherangebot und ein angenehmer Rückzugsraum im Schulgebäude würden wegfallen, klagen die Schüler. Gerade durch die Einführung der Langtage hat die Mediothek für die unteren Klassen an Bedeutung gewonnen. Daher zeigten die Schüler nicht nur durch ihre Teilnahme, sondern auch durch kreativ gefertigte Transparente und Plakate, dass sie für den Erhalt der Mediothek kämpfen wollen.
Höhepunkt der Kundgebung vor dem Rathaus war die Übergabe von Ordnern mit 16.700 Schüler- und Lehrerunterschriften gegen die Schließung der Stadtbibliothek und der Mediotheken dem Bildungsausschuss übergeben. So ging eine gelungene Demonstration mit einem guten Gefühl und Hoffnung auf Einsicht des Kommunalpolitiker zu Ende.

Sternmarsch für die Mediothek