Schulprofil des SG Gütersloh

Jede Schule ist dem staatlichen Bildungsauftrag verpflichtet, jede Schule ist jedoch auch etwas Besonderes: sie hat ihre Geschichte, ihre eigene Schulgemeinde mit Interessen, Bedürfnissen und Erwartungen, mit denen ihre Lehrer/innen konfrontiert werden. Das Besondere des Lehrens, Lernens und Leistens am Städtischen Gymnasium zu verdeutlich, ist die Absicht der folgenden Seiten.

Was wir wertschätzen

„Wenn die Gedanken groß sind, dürfen die Schritte dahin klein sein", stellt der große Pädagoge Hartmut von Hentig in seinem Rückblick auf Veränderungen im Bildungsbereich fest. Das gilt auch für die Entwicklung einer Schule: Schulentwicklung benötigt eine Vision, die die Richtung weist. Sie ist wie ein Leitstern. Ohne Vision gibt es keine Zukunft, aber ein bloßer Traum bleibt Illusion. Deshalb darf ein Schulprogramm nicht in der Vision verharren. Aus der Vision folgert das Schulprogramm > ein Leitbild. Dieses macht klar, wofür die Schule einsteht, was sie wertschätzt.

Vision und Leitbild werden verknüpft mit der Geschichte der Schule, ohne Bewusstsein des Woher fehlt dem Leitbild das Fundament. Deshalb steht am Beginn der Blick auf die historische Entwicklung der Schule (vgl. Geschichte).

Was wir erreichen wollen - wie wir es umsetzen - wie wir den Fortschritt überprüfen

Das Leitbild wird konkretisiert in überschaubaren Zielsetzungen, Maßnahmen und Aktionen. Für einen überschaubaren Zeitraum wird festgeschrieben, was die Schule erreichen und wie sie ihre Absichten umsetzen will. Und schließlich sagt der Arbeitsplan, wie der Fortschritt überprüft wird.

Was wir schon erreicht haben

Ein Ziel muss sich immer dessen vergewissern, was bereits erreicht wurde. Dem Leitbild folgt deshalb die Bestandsaufnahme: Es wird beschrieben, was der Schule wichtig war, jenseits der normalen Lehrpläne, im Rahmen des Unterrichts, in der Beratung der Schülerinnen und Schüler, in der Öffnung gegenüber internationalen Partnern.

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