Schulprogramm

Städtisches Gymnasium Gütersloh

Haus des Lernens

Kurzversion

Februar 2007

Genehmigt von der Schulkonferenz am 24. Mai 2007

Inhaltsverzeichnis des vollständigen SG-Schulprogrammes

1. Vorwort

2. Die Schule stellt sich vor

3. Grundsätze und Leitlinien
3.1 Die Geschichte der Schule - Leitlinien für die Gegenwart
3.2 Das SG heute - Selbstständig lernen in sozialer Verantwortung
3.2.1 Sich Wissen aneignen - Fach- und Methodenkompetenz
3.2.2 Miteinander arbeiten - Personale und soziale Kompetenz
3.2.3 Seinen eigenen Weg finden - Selbstgesteuertes Lernen
3.2.4 Das Fundament - Die Gestaltung des Schullebens
3.3 Der pädagogische Auftrag

4. Das SG - Ein Haus des Lernens

5. Das SG im Projekt „Selbstständige Schule"
5.1 Unterrichtsentwicklung
5.2 Lehrerteams
5.3 Die Stärken stärken, die Schwächen ausgleichen - Förderungen
5.3.1 Begabungen fördern
5.3.2 Leistungsdefizite abwenden

6. Die Arbeit der Schulgemeinde
6.1 Aktivitäten der Schülerschaft und der Schülerverwaltung
6.2 Mitwirkung gestalten - Elternarbeit am SG
6.3 Schulverein des SG
6.4 Mediothek

7. Arbeits- und Fortbildungsprogramm

8. Regelungen
8.1 Hausordnung
8.2 Nutzungsordnung für die Computer
8.3 Nutzungsordnung der Mediothek
8.4 Klassen- und Kursfahrten
8.4.1 Jahrgangstufe 7 - Schullandheim auf Spiekeroog
8.4.2 Jahrgangstufe 10
8.4.3 Sekundarstufe II
8.5 Berufsorientierung in der Sekundarstufe 10 - Schülerbetriebspraktikum

Inhaltsverzeichnis des SG-Schulprogrammes

9. Außerunterrichtliche Aktivtitäten
9.1 Sportliche Wettbewerbe des SG

9.2 Naturwissenschaftliche Wettbewerbe und Aktivitäten
9.2.1 Jugend forscht - Wettbewerb auf Bundesebene
9.2.2 School meets science - Kooperation mit der Uni Bielefeld

9.3 Musikalische und künstlerische Aktivitäten
9.3.1 Schulorchester
9.3.2 Schulchor
9.3.3 Präsentationen der Kurse Literatur und Theater

9.4 Sprachliche Wettbewerbe und Aktivitäten
9.4.1 Jugend debattiert - Wettbewerb auf Bundesebene
9.4.2 DELF und Cambridge Certificate -
International anerk. Sprachprüfungen in Französisch und Englisch
9.4.3 Lesewettbewerb der Erprobungsstufe auf Landesebene
9.4.4 Schreibwettbewerb der SG-Mediothek

9.5 Schüleraustausch
9.5.1 Austausch mit England (Broxtowe)
9.5.2 Austausch mit Frankreich
9.5.3 Austausch mit USA (Portage, Wisconsin)

9.6 Kooperationen mit Sozialen Einrichtung
9.6.1 LWL-Kliniken - Philosophie-Kurs der Sek. II

9.7 Berufsvorbereitende Maßnahmen
9.7.1 Berufsforum Sek. II - Kooperation mit der Stadtstiftung Gütersloh

Hierbei handelt sich um das Inhaltsverzeichnis des vollständigen Schulprogramms. Es soll Ihnen einen Überblick über alle im Schulprogramm befindlichen Themen geben. Daran anschließend finden Sie lediglich einen Auszug daraus (vgl. fettgedruckte Punkte).

Sollten Sie über diese „Kurzversion" hinaus Interesse an bestimmten Ausführungen haben, bitten wir Sie, sich über unsere Homepage www.sg.schulen-gt.de in das Schulprogramm einzuwählen.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihr Interesse und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen aufschlussreichen Einblick in unser Schulprofil.

1. Vorwort

Liebe Schulgemeinde,

Schule heute ist unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt: Die Gesellschaft drückt ihre Anfor-derungen durch die Erwartungen der Eltern und den staatlichen Bildungsauftrag aus. Diese richten sich auf die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler, die unabhängig davon ihre eigenen Bedürfnisse haben. Zum System Schule gehören natürlich auch die Inte-ressen der Lehrerinnen und Lehrer. All diese Aufträge, Bedürfnisse und Erwartungen finden ihre spezifische Ausprägung in der einzelnen Schule in ihrem ganz besonderen Kontext.

Für unsere Schule, das Städtische Gymnasium Gütersloh (SG), steckt das Schulprogramm den individuellen Rahmen und ist somit unverzichtbar und wertvoll für die Orientierung eines jeden einzelnen Mitglieds der Schulgemeinde. Das Schulprogramm:

- schafft Transparenz und Verbindlichkeit
- vermittelt Identität
- formuliert Vereinbarungen über gemeinsame Vorhaben und Ziele
- bildet den Maßstab, an dem das SG seinen Fortschritt messen kann.

Zunächst einmal stellt sich das Städtische Gymnasium vor. Wer ist es? Wo befindet es sich? Wie ist es zu erreichen?

Es folgen die pädagogischen und didaktischen Grundsätze. Sie klären, wofür das SG steht und was es wertschätzt. Schulentwicklung generell benötigt eine Vision, die stets die Rich-tung weist. Grundsätze und Leitbild sind der Geschichte dieser Schule verpflichtet. Die ge-meinsame Geschichte stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und hilft, Gegenwart zu verstehen und Zukunft zu gestalten.

Ziele müssen definiert werden und wir müssen uns stets vergewissern, was wir auf dem Weg zum Ziel bereits erreicht haben. Deshalb schließt sich dem Leitbild die Bestandsaufnahme an. Es wird beschrieben, welchen Weg der Unterrichtsentwicklung das SG bereits zurückge-legt hat und welche vielfältigen Aktivitäten außerhalb des Unterrichts angeboten werden.

Nur das Besondere wird dargestellt; nicht der allgemeine Lehrplan! Um die Vielfalt zu ordnen, orientiert sich die Darstellung am Bild vom „Haus des Lernens" mit seinen unter-schiedlichen Räumen.

Das SG als lernende Organisation konkretisiert seine Grundsätze in überschaubaren Zielset-zungen, Maßnahmen und Aktionen. Dieser sogenannte Arbeitsplan wird für einen Zeitraum von zwei Jahren festgeschrieben: Was will das SG erreichen? Welcher Maßnahmen bedient es sich? War unser Handeln wirksam und erfolgreich (Evaluation)? Ebenfalls im Arbeitsplan enthalten ist ein dezidierter Fortbildungsplan für die Lehrerinnen und Lehrer.

Die an der Gestaltung unseres Schulprogramms Beteiligten laden SIE herzlich ein, sich im-mer wieder offen, interessiert aber auch weitsichtig auf diese „lebendige" Lektüre einzulas-sen. Schule geht uns alle an! Und wir alle haben die Chance, unsere Schule mit zu gestalten.

Dr. Siegfried Bethlehem Dr. Joachim Hollatz Kai Rümmele
Schulleiter Schulpflegschaftsvors. Schülersprecher

2. Die Schule stellt sich vor

Das Städtische Gymnasium Gütersloh (SG) ist eine Schule mit langer regionaler Tradition. Sie befindet sich seit 1965 in den Gebäuden an der Schulstraße. Seit 1967 werden hier Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet. Durch die zentrale Lage (ca. 400 m von Hauptbahn-hof und ZOB entfernt) ist die Schule vom umliegenden Stadtgebiet aus mit öffentlichen Ver-kehrsmitteln bequem zu erreichen. Daher besitzt das SG ein dementsprechend weit reichendes Einzugsgebiet. Die unmittelbare Nachbarschaft zu zentralen städtischen Verwaltungsstellen einerseits und den Geschäfts- und Dienstleistungslokalen der Innenstadt andererseits sorgt für die volle Einbindung der Schule mit ihren Schülerinnen und Schülern ins städtische Leben von Gütersloh.

Darüber hinaus handelt es sich aber auch um eine „Schule im Grünen", die über ein weit-räumiges, naturnahes und schülergerecht gestaltetes Schulgelände mit zahlreichen Spiel-möglichkeiten und integriertem Schulgarten sowie einen gewachsenen Baum- und Pflanzen-bestand verfügt. Zwei schuleigene Parkplätze können von Lehrer- und Elternschaft genutzt werden. Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich in der unmittelbaren Umgebung. Der
Schülerschaft stehen überdachte Unterstellmöglichkeiten für die Fahrräder zur Verfügung.

Zurzeit werden am Städtischen Gymnasium etwa 1500 Schüler von 110 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die dennoch überschaubare Gesamtgröße des Gebäudekomplexes und das durchweg gute Lehrer-Schüler-Eltern-Verhältnis schaffen optimale Voraussetzungen für eine angenehme und erfolgreiche Lernatmosphäre.

Die 27 fachspezifischen Räume in den fünf verbundenen Gebäudeteilen sind nach den aktu-ellen medialen Entwicklungen und Erfordernissen ausgestattet. So beherbergt das A-Gebäude (Aulatrakt) im Erdgeschoss neben den Räumlichkeiten der Schulleitung, dem Sekretariat, dem Lehrerzimmer und der Aula auch eine gut ausgestattete Mediothek. Als Zweigstelle der Stadtbibliothek Gütersloh verfügt unsere Mediothek über einen stets aktualisierten Medienbestand. Eine gesonderte Jugendbibliothek kommt dabei den Leseinteressen der jüngeren Schülerinnen und Schüler entgegen.

Die Aula mit insgesamt 435 Sitzplätzen wird als Mehrzweck-Veranstaltungsraum genutzt. Neben Informationsveranstaltungen für die Schüler- und Elternschaft finden hier Konzert-abende, Theater- und Filmdarbietungen statt. Diese Aufführungen werden von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts selbst gestaltet (Theater-, Literaturkurs etc.); aber auch öffentliche Veranstaltungen werden hier gegeben.

Im ersten Stock des Aulatrakts befinden sich neben zwei Räumen zur audiovisuellen Unter-richtsgestaltung und einem Computerlabor mit 16 Arbeitsplätzen auch die Lehrsäle und
Materialsammlungen der Fachbereiche Biologie und Physik.

Der Fachbereich Chemie verfügt über ein eigenes Gebäude mit Laborsammlung (NC-Trakt). Die musischen Fächer Kunst, Musik und Orchester sind ebenfalls in eigenen Gebäudeteilen (M-Gebäude und Kunsthaus) untergebracht.

Im Zentrum der Schule ist die zweistöckige Pausenhalle angesiedelt, in der sich ein privat geführter Kiosk, ein Getränkeautomat sowie diverse Sitzmöglichkeiten befinden. Hier hängen auch die Schaukästen, deren Inhalt die Schulgemeinde aktuell über Projekte informiert (z. B. Schüleraustausch, Angebote für Arbeitsgruppen, Regelungen, Termine, Schulverein etc.). Projektorientierte Arbeit und andere offene Unterrichtsformen finden hier zudem ihren Platz, der eine größere unterrichtliche Entfaltung räumlich und akustisch erlaubt.

Die im großen Klassentrakt (K-Trakt) und NB-Gebäude befindlichen Räume werden von den Stufen 5-10 als Klassenzimmer genutzt. Dem Oberstufenunterricht im Kurssystem stehen unterschiedliche Räumlichkeiten im kleinen Klassentrakt zur Verfügung.

Ebenfalls im großen Klassentrakt befindet sich ein weiterer Computer- und Präsentations-raum mit 16 Arbeitsplätzen, der durch die versenkbaren Bildschirme auch eine Nutzung als Projekt- oder Tagungsraum zulässt. Dem Unterrichtsfach Ernährungslehre steht auf derselben Gebäudeebene eine Küche mit 20 modernen Kochplätzen zur Verfügung.

Zwei Sporthallen und eine in unmittelbarer Nähe der Schule gelegene Außensportanlage bieten Raum für Unterrichtssport und diverse Sport-AGs. Schwimmunterricht wird im „Hallenbad" an der Herzebrocker Str. erteilt.

Eine Besonderheit des SG ist die von unserem Schulverein auf einem Gebäudeteil installierte Photovoltaikanlage, die den durch Sonnenlicht in den Solarzellen empfangenen Gleichstrom in sogenannten Wechselrichtern zu Wechselstrom umwandelt, der dann ins Stromnetz einge-speist werden kann. Das ist unser Beitrag zur umweltfreundlichen Energiewirtschaft.

Im Obergeschoss des kleinen Klassentrakts befindet sich die "Europaebene", auf der schwer-punktmäßig der Unterricht der Europakurse des SG stattfinden, in denen sich die Schülerin-nen und Schüler auf vielfältige Weise mit dem Thema Europa befassen. Hier ist vor allem eine besondere Medienausstattung vorhanden, die es ermöglicht, im Rahmen des Comenius-Projektes mit Schulen in verschiedenen Teilen Europas direkt zu kommunizieren und Ergeb-nisse des Unterrichts bzw. der Projektarbeit zu diskutieren.

3.1 Leitlinien für die Gegenwart

Aus der Tradition des SG ergeben sich Leitlinien, die unser heutiges Handeln bestimmen:

  • a) Das SG versteht sich als eine von der Öffentlichkeit getragene Schule in der Mitte der Stadt. Sie übernimmt Verantwortung für ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche der Stadt und kooperiert dabei mit vielen anderen städtischen Einrichtungen.
  • b) Das SG bemüht sich darum, auch bildungsferne Bevölkerungsgruppen an anspruchsvolle Bildung heranzuführen. Die Schule wird sich auch weiterhin für Chancengerechtigkeit ein-setzen.
  • c) Das SG hat sich in seiner Entwicklung am Ziel der wissenschaftspropädeutischen Ausbildung orientiert, die auf das Abitur als Zugang zur Hochschulausbildung gerichtet ist. Der Unterricht soll die Fähigkeit zur methodengestützten, systematischen und problem-orientierten Erschließung der Lebenswelt entwickeln und kräftigen.
  • d) Das SG begreift sich als „lernende Schule", die sich neuen Herausforderungen stellt. Durch die jüngste Mitwirkung am Reformprojekt „Selbstständige Schule" hat sie aus eigenem Entschluss den Willen bekundet, Unterricht fachlich und methodisch weiter zu entwickeln und sich fortlaufend zu modernisieren.
  • e) Das SG ist sich im Sinne der Öffnung von Schule der sozialen Verpflichtung gegenüber anderen bewusst. Das zeigt sich u. a. im karitativen Engagement für Menschen und Einrich-tungen der Stadt; z. B. durch die frühere Zusammenarbeit mit den Westfälischen Kliniken. Das SG sieht sich gefordert, diese Tradition wieder stärker zu betonen.
  • f) Das SG fühlt sich verpflichtet, die demokratische Verantwortung der heranwachsenden Generation zu stärken. Die Schule ist sich bewusst, dass sie sich gegenüber den undemo-kratischen Herausforderungen ihrer Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus nicht als widerstandsfähig erwiesen hat.

3.2 Das SG heute - Selbstständig lernen in sozialer Verantwortung

Die gesellschaftlichen Anforderungen an Bildung und Erziehung werden heute zunehmend komplexer. Das einmalige Ausstatten der Kinder mit Wissen in der Schulzeit reicht nicht mehr aus. Die Schule in der Wissensgesellschaft muss auf Eigenverantwortlichkeit setzen, damit sich Kinder und Jugendliche selbstständig und kontinuierlich neues Wissen und erwei-terte Kompetenzen aneignen. Die Bereitschaft und Fähigkeit zum dauernden Erwerb von Wissen ist nicht Selbstzweck, sondern Voraussetzung für eine befriedigende Gestaltung des eigenen Lebens und verantwortungsbewusste Teilhaben am gesellschaftlichen Leben.
Auch für unsere Schule gilt somit, dass sie den Lernenden jene Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen vermitteln möchte, die ihnen eine umfassende Bewälti-gung ihrer lebens- und berufsbedeutsamen Situationen sowie eine aktive Mitgestaltung der Prozesse um sie herum ermöglicht. Die Tradition verpflichtet uns heute, diese Erzie-hungs- und Bildungsarbeit einer sehr vielfältigen Schülerschaft anzubieten und damit auch Verantwortung für unsere Stadt und ihre Einwohner zu übernehmen.
Dieser Auftrag des Städtischen Gymnasiums konkretisiert sich in den Handlungsfeldern:

3.2.1 Sich Wissen aneignen - Fach- und Methodenkompetenz
3.2.2 Miteinander arbeiten und sich austauschen - Personale und soziale Kompetenz
3.2.3 Seinen eigenen Weg finden - Selbstgesteuertes Lernen
3.2.4 Das Fundament - Die Gestaltung des Schullebens

Lehren und Lernen an der Schule sind dann besonders wirkungsvoll, wenn sie in einem för-derlichen Schulklima stattfinden können. Dabei wird Schule als Lebensraum gestaltet, der sich auch gegenüber dem gesellschaftlichen Umfeld öffnet. In der Schule gilt es, eine Atmo-sphäre des Wohlfühlens zu schaffen, die eine Identifikation mit der Schule erleichtert. Ein vielfältiges Schulleben äußert sich in Ritualen zur Stärkung der Schulgemeinschaft, in verschiedenen Veranstaltungen, vor allem in einer vielfältigen Beteiligung von Eltern, Schü-lern und Freunden. Während des Schuljahres und zu besonderen Anlässen werden Gottes-dienste abgehalten, Konzerte und Theaterstücke aufgeführt, Feste gefeiert und sportliche Ak-tivitäten initiiert. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Arbeit unseres Schulvereins, der durch finanzielle und organisatorische Unterstützung unser Schulleben permanent aktiv bereichert.

Unabdingbar für ein funktionierendes, gelungenes Schulleben ist dabei die enge Zusammen-arbeit mit der Elternschaft, die natürlich die Bildung und Erziehung der Heranwachsenden unterstützend begleitet und die durch ihr Engagement und ihre Kompetenz das Schulleben des SG bereichert.

3.3 Der pädagogische Auftrag und der Beitrag der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

Für Lehrerinnen und Lehrer bedeutet dieser Auftrag:
Das SG leistet eine an der kulturellen Tradition und dem Stand modernen Wissens orientierte Wissens- und Wertevermittlung und damit aufs Engste verbunden eine Erziehung zum mündigen Staatsbürger.

  1. Wir sehen das Fördern und Fordern der Schülerinnen und Schüler in einem. Der Leistungsgedanke und die Freude am Lernen stehen gleichberechtigt nebeneinander; sie können sich gegenseitig sogar bedingen.
  2. Wir stellen die Individualisierung der pädagogischen Prozesse und damit die Erhaltung der Vielfalt in den Lerngruppen - wie auch in der Schule insgesamt - in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
  3. Wir richten unser pädagogisches Handeln ergebnis- bzw. zielorientiert aus. Das schließt auch die permanente Überprüfung der Ergebnisse gemessen an den Zielen ein (Evaluation) und lässt uns Fehler als eine Möglichkeit zur weiteren Verbesserung unserer Arbeit sehen.
  4. Wir halten unsere schulische Arbeit offen für Neues in den Fachwissenschaften, fachdidaktischen und allgemeinen Methoden sowie Konzepten sozialen Lernens. Das schließt eine permanente Fortbildung ein.
  5. Wir streben die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern und den Eltern bei der Verfolgung gemeinsamer Ziele an.
  6. Wir nehmen die Chancen einer teils begleitenden, teils nachholenden Erziehung ernst.
  7. Wir zeigen Schülern gegenüber Respekt - den wir selbst auch einfordern. Schülerinnen und Schüler sehen wir als werdende Persönlichkeiten, die wir in ihrem Prozess der Selbstständigwerdung unterstützen. Dabei wollen wir Lehrerinnen und Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern im persönlichen Gespräch bleiben.
  8. Wir leiten die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Arbeiten an, wozu metho-dische Hilfen und ein konstruktives Feedback über die erreichte Leistung gehören.
  9. Wir fördern die Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
  10. Wir streben an, Leistung gerecht zu bewerten und die Schülerinnen und Schüler durch Anerkennung und Ermutigung zu stärken.

Diese Ziele gelten für alle Lehrerinnen und Lehrer gleichermaßen. Die Art und Weise ihrer konkreten Umsetzung bleibt allerdings der Verantwortung eines jeden Einzelnen überlassen.
Die Lehrerinnen und Lehrer erfüllen die Vorgaben nach bestem Wissen und pädagogischem Gewissen. Sie richten sich dabei nach den konkreten Unterrichtszielen, der Lernsituation und nach dem Lernstand der jeweiligen Lerngruppe. Wünschenswert ist eine Abstimmung des Lehrerverhaltens - nicht im Sinne einer Vereinheitlichung - sondern im Sinne einer fortwäh-renden Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten durch Lernen an ausge-wiesenen, erfolgreichen Vorbildern.

Für Schülerinnen und Schüler bedeutet dieser Auftrag:

  1. Wir als Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums akzeptieren, dass die Schule Anstrengung in Form der Einhaltung von Regeln, von Leistungs- und Lernbereitschaft und sozialem Engagement fordert.
  2. Wir gehen respektvoll miteinander um und verhalten uns vorurteilsfrei.
  3. Wir tragen Konflikte konstruktiv und friedlich aus.
  4. Wir streben an, als Einzelner wie auch im Team, unsere Fähigkeiten zur Lösung von Problemen selbstständig einzubringen und Einsatzbereitschaft zu zeigen.
  5. Wir übernehmen Verantwortung füreinander und für das eigene Verhalten im Sinne von Eigenverantwortung.
  6. Wir zeigen Respekt gegenüber Lehrerinnen und Lehrern. Wir tragen durch unser Verhalten dazu bei, dass Lehrerinnen und Lehrer ihrem pädagogischen Auftrag gerecht werden können.
  7. Wir zeigen Mitverantwortung für das Gelingen von Unterricht bzw. für das Er-reichen der allgemeinen schulischen Ziele.

Regeln werden nicht um ihrer selbst willen erlassen. Wir Schülerinnen und Schüler des SG sehen ihre Sinnhaftigkeit ein und akzeptieren ihre Notwendigkeit. Uns ist bewusst, dass es bei Nichteinhaltung unserer Pflichten zu Gesprächen mit Lehrerinnen und Lehrern und auch den Eltern und ggf. zu Konsequenzen kommen wird.

Für die Eltern bedeutet dieser Auftrag:
Wir Eltern unterstützen unsere Kinder und die Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Arbeit.

  1. Wir motivieren unsere Kinder zur schulischen Leistung, indem wir ihnen den Sinn des Leistens und Lernens erläutern, das Interesse für die Schule immer wieder wecken und die Bedeutung von Bildung für den weiteren Lebensweg klären helfen.
  2. Wir sorgen für gute Arbeitsbedingungen zu Hause wie auch in der Schule (Bereit-stellung notwendiger Materialien, Hausaufgabenkontrolle bzw. - falls notwendig - Unterstützung bei deren Anfertigung usw.).
  3. Wir nehmen uns vor, an Elternabenden, Schulfesten, Arbeitsgruppen teilzunehmen.
  4. Wir verhalten uns konsequent und geradlinig.
  5. Wir begegnen den Kindern mit Respekt, gehen wertschätzend miteinander um und bringen ihnen nahe, die Persönlichkeit und das Eigentum anderer zu achten.
  6. Wir begegnen gleichermaßen den Lehrerinnen und Lehrern mit Respekt und unter-stützen sie in ihren fachlichen und erzieherischen Anstrengungen.

Prämisse für den pädagogischen Auftrag ist:
Um Selbstverpflichtungen gerecht zu werden, bedarf es ausreichender Ressourcen. Lehren, Erziehen und Lernen, in der Familie und in der Schule, benötigen Zeit. Organisiertes Lehren und Fördern in der Schule erfordert eine zahlenmäßig angemessene Besetzung mit Lehrerin-nen und Lehrern.

4. Das Städtische Gymnasium: Ein „Haus des Lernens"

Wir sehen und verstehen das SG als ein „Haus des Lernens".

  • Es ist ein Ort, der zum Lernen einlädt.
  • Es ist ein Ort, der seine Bewohner, die Lehrenden und die Lernenden, in ihrer Individualität akzeptiert.
  • Es ist ein Ort, der eine klare Architektur, d. h. eine klare Ordnung aufweist.
  • Es ist ein Ort mit unterschiedlichen Räumen, in denen unterschiedliche Tätig- keiten und unterschiedliche Formen des Lernens unterstützt werden.
  • Es ist ein Ort, der Schutz bietet, Fehler zu machen; Wege des Lernens zu probieren.
  • Es ist ein Ort, der befähigen soll, das Leben außerhalb schützender Wände
  • souverän zu meistern.
  • Es ist ein Ort, an dem Zusammenleben am besten durch Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung funktioniert.
  • Es ist ein Ort, der offen ist für Eltern und Freunde.

Die zentrale Aufgabe des „Haus des Lernens" ist es, Lernkompetenz aufzubauen. Lern-kompetenz umfasst fachliche und methodische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Strategien zur Selbststeuerung und zum dialogischen Lernen. Entsprechend dieser Kompetenzbereiche sind die Entwicklungsvorhaben und regelmäßigen Aktivitäten des SG gegliedert.

5. Das SG im Projekt „Selbstständige Schule"

Mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 nimmt das SG am Projekt „Selbstständige Schulen" teil, das vom Land NRW und der Bertelsmann Stiftung getragen wird. Es ist auf eine Dauer von sechs Jahren angelegt.

Ziel ist es, Lehrer- und Schülerschaft mehr Autonomie bei der Gestaltung des Unterrichts und des Schullebens zu ermöglichen. Insgesamt sind an dem Projekt 237 Schulen von der Grundschule bis zum Berufskolleg vertreten. Mehr als 400 Bildungsstätten hatten sich be-worben. Zu den Teilnahmebedingungen gehörte, dass die Schulkonferenz und der Schulträger der Bewerbung zustimmen mussten. Denn Schulen, Schulträger und Schulaufsicht sollen während des Projektes intensiv zusammenarbeiten. Auf diese Weise werden modellhafte Bildungsregionen entstehen, die Reformgedanken gemeinschaftlich umsetzen.

Im Zuge der durch die Projektzugehörigkeit entstandenen pädagogischen Freiheit entschied die Lehrerkonferenz des SG, die Unterrichtsentwicklung zum Schwerpunkt der gemeinsa-men Projektarbeit zu machen. Unterrichtsentwicklung bedeutet, systematisch, teamorientiert und umfassend Unterricht den neuen Erkenntnissen anzupassen. Dabei kommt der Einbezie-hung der Neuen Medien eine besondere Bedeutung zu. Der zweite Schwerpunkt des Reform-prozesses ist die Weiterentwicklung der Förderangebote.

5.1. Unterrichtsentwicklung

Das Städtische Gymnasium orientiert sich am Leitbild des selbstständigen Lernens. Unsere Schülerinnen und Schüler erlernen und üben systematisch und altersgerecht die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen, so dass sie bis zum Abitur Kernkompetenzen erworben haben, die es ihnen jederzeit ermöglichen, das eigene Lernen - sei es am Arbeitsplatz oder in der Uni-versität - selbst zu organisieren und zu steuern.

Das SG entwickelt auf diesem Hintergrund ein für alle Schülerinnen und Schüler verbind-liches Grundlagentraining für den Erwerb fachlicher Kompetenzen sowie Lernspiralen, in denen diese Kompetenzen im Fachunterricht systematisch gepflegt werden. Als da sind:

  • Methodenkompetenz
  • Kommunikationskompetenz
  • Teamkompetenz
  • Medienkompetenz

5.1.1 Welche Kernkompetenzen werden vermittelt?

Methodenkompetenz

Jede Form des freien Arbeitens (z. B. das Erstellen eines Referates, das Lernen an Stationen, die Wochenplanarbeit ...) stellt hohe Anforderungen an die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und setzt bei ihnen das Beherrschen einer Fülle von Methoden voraus: Sie oder er muss geeignete Arbeitsmaterialien auswählen und eine Dokumentation anlegen können, einen Arbeitsplan erstellen und Termine einhalten, eine Lernkartei anlegen und Mindmapping nut-zen, schnell oder selektiv lesen, eine Bibliothek nutzen und im Internet recherchieren, einen Text markieren und strukturieren, protokollieren und kommentieren, eine Tabelle anlegen und vieles mehr.

Kommunikationskompetenz
Hier werden die Grundlagen für die Argumentations- und Gesprächskompetenz der Schü-lerinnen und Schüler gelegt. Wenn die Kommunikation mit anderen nicht funktioniert, be-rührt das in ganz erheblichem Maße nicht nur das soziale Miteinander im Klassenraum, in der Familie und in anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen, sondern auch das Selbstbe-wusstsein und den Austausch schulisch relevanter Problemstellungen. Nur wer über Argu-mentations- und Diskussionsfähigkeit verfügt, traut sich zu, aktiv am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen, in Teamarbeiten gestaltend mitzuwirken oder Ergebnisse zu präsentieren.

Schülerinnen und Schüler setzten sich zunächst einmal mit ihrem eigenen kommunikativen Verhalten kritisch auseinander. Dabei lernen sie u. a. Techniken kennen, ihre Sprechangst zu überwinden, Körpersprache einzusetzen und sich deutlich zu artikulieren. Sie üben das freie Sprechen (vollständige Sätze formulieren und Satzmuster variieren können, strukturiert er-zählen...) und das Führen regelgeleiteter Gespräche (Gesprächsregeln kennen und anwen-den, sich aktiv beteiligen, überzeugend argumentieren, auf Fragen eingehen, fair und sachlich bleiben, aktiv zuhören...).

Teamkompetenz
Wie auch für andere Kompetenzen gilt für die Teamfähigkeit, dass sie sich aus vielen Ele-menten zusammensetzt, die bewusst gemacht, gezielt erarbeitet und eingeübt werden müssen. Es geht darum, andere als Arbeitspartnerin oder -partner zu akzeptieren, verschiedene Ideen zuzulassen oder zu entscheiden, wann es gilt, sich selbst einzubringen oder sich zurückzu-nehmen. Toleranz und Rücksichtnahme gehören unabdingbar dazu. Schülerinnen und Schüler erarbeiten in der Lerngruppe gemeinsame Regeln, legen Standards für Arbeitsabläufe fest und schaffen so Kooperationsroutine. Dazu gehört dann z. B. die Übernahme und Ver-teilung von Funktionen wie Gruppenleiter, Regelbeobachter und Zeitwächter, die Erstellung eines gemeinsamen Arbeitsplans, die Beachtung der Melderegeln und vieles mehr.

Medienkompetenz
Neue Medien, insbesondere der Computer, gehören zu den unabdingbaren Hilfsmitteln unse-rer modernen Gesellschaft. Das SG vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern Grundlagen zur Nutzung des Computers und des Internets in unterrichtlichen Bezügen. Medienkompetenz heißt für uns, Medienangebote sinnvoll auszuwählen und zu nutzen, eigene Beiträge zu gestalten und zu verbreiten, Mediengestaltungen und Medieneinflüsse zu erkennen und auf-zuarbeiten und Bedingungen der Medienproduktion zu durchschauen und zu beurteilen. Es ist unser Ziel, den Computer überall dort einzusetzen, wo er nützlich und sinnvoll ist, ohne dass der Computer oder das Internet Selbstzweck sind.

5.1.2 Wie erlernen Schülerinnen und Schüler Kernkompetenzen?

Das Erlernen der Kernkompetenzen findet in drei Schritten statt:

  1. In jeder Jahrgangstufe finden je nach thematischem Schwerpunkt drei bis vier Methoden-tage im Schuljahr statt. Ein Methodentag dauert in der Regel fünf bis sechs Unterrichtsstun-den und wird von zwei Lehrkräften durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler bekommen keine Methoden „gelehrt", sondern erwerben auf dem Wege des „learning by doing" die Kompetenzen.
  2. Im Anschluss an die Methodentage findet die sogenannte Methodenpflege fachübergrei-fend statt, in dem das neu erworbene Methodenwissen in den einzelnen Fächern geübt und vertieft wird. Methoden dienen der Verbesserung des fachlichen Lernens.
  3. Außerdem werden in jedem Schuljahr die Methoden altersgemäß wiederholt, so dass im Sinne eines Spiralcurriculums Lernfortschritt und Vertiefung verbunden werden.

5.3.1 Begabungen fördern

Jeder Mensch besitzt Begabungen! Ihre Entwicklung ist ein komplexer Prozess, der ange-borene Begabungen, individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Faktoren der Um- und Mitwelt in Beziehung setzt. Am SG orientiert sich der Begriff „Begabung" nicht an Mess-größen, sondern bezieht auch nicht-kognitive Merkmale, z.B. Motivation, Anstrengungsbe-reitschaft und Engagement mit ein.

Das Städtische Gymnasium Gütersloh fühlt sich verpflichtet, individuelle Potentiale und Entwicklungsmöglichkeiten wahrzunehmen, auszubauen und zu fördern! Wir machen es uns zur Aufgabe, eine geeignete Lernumgebung zu schaffen, in der Begabung positiv in Leis-tung umgesetzt werden kann. Eine solche individuelle Förderung akzeptiert Unterschiede und versucht, Benachteiligungen aufzuheben.

Die Gruppe der begabten Schüler lässt sich in verschiedene Untergruppen unterteilen:

Die „Überflieger" sind besonders engagierte Schülerinnen und Schüler. Sie sind hoch-motiviert, erreichen hervorragende Leistungen und suchen nach weiteren Herausforderungen. Für ihre Persönlichkeitsentwicklung ist es zudem hilfreich, wenn sie mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten für Mitschüler tätig sein können.

Die „Minderleister" verfügen ebenfalls über ein hohes verstandesmäßiges Potential. Aller-dings haben sie noch nicht die Fähigkeit, diese Begabung in Leistung umzusetzen. Häufig sind sie verhaltensauffällig, frustriert, lehnen Routineaufgaben ab und sind unzufrieden mit dem Lerntempo. Diese Schülerinnen und Schüler bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit. Denn die Herausforderung liegt darin, dass sie zunächst einmal erkannt werden müssen, bevor sie verstanden und gezielt unterstützt werden können.

Schließlich gibt es als weitere Gruppe jene Begabten, die zwar unterfordert und deshalb unzu-frieden sind, aber dabei verhaltensunauffällig bleiben. Und genau daraus entsteht die Gefahr des Nichterkennens. Häufig trifft dies auf Mädchen zu.

Daraus können wir folgern: Förderung setzt stets voraus, dass Begabungen erkannt werden. Daher kommt der Diagnosekompetenz von Lehrerinnen und Lehrern eine grundlegende Bedeutung zu. Denn erst auf der Basis der fachgerechten Diagnose können individuelle Förderpläne erstellt werden. Die Förderung der sehr unterschiedlich begabten und sich unter-schiedlich verhaltenden jungen Menschen kann zwei Wege beschreiten:

1. Den Weg der Verkürzung und Beschleunigung der Lernzeit (Akzeleration)
Schulische Akzeleration beinhaltete ein beschleunigtes Abhandeln des Lehrplans, z.B. durch das Überspringen einer Klasse. Die Beschleunigung stellt für das begabte Kind die gewünsch-te Herausforderung dar. Vor dem Hintergrund der generellen Schulzeitverkürzung spielt diese Minderung der Verweildauer heute eigentlich keine große Rolle mehr. In der Regel wünschen
Eltern und Kinder zudem den Verbleib in der Stammlerngruppe, um die soziale und emotio-nale Entwicklung des Kindes nicht zu beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist das Angebot des „geförderten Gruppenspringens" (von Klasse 6 nach 7) an unserer Schule in der Vergan-genheit nicht genutzt worden.

2. Den Weg der Anreicherung des Lernangebotes (Enrichment)
Unter Anreicherung werden Ergänzungen, Erweiterungen und Vertiefungen des regulären Lehrplans verstanden. Dabei soll an den besonderen Interessen und Bedürfnissen der Kinder angeknüpft werden.

 Das „Drehtürmodell" nutzt flexible Abweichungen vom Regelunterricht. Befähigte Kinder verlassen für eine begrenzte Zahl von Stunden die Regelklasse, beschäftigen sich in dieser Zeit mit einem besonderen Thema und kehren anschließend in ihre Klas-se zurück. Nach diesem Modell lernen mehrere Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 gleichzeitig die zweite und dritte Fremdsprache.

Zur Anreicherung unseres Lernangebotes gehören eine ganze Reihe außerunterrichtlicher Angebote. Besonders interessierte und talentierte Schülerinnen und Schüler werden dabei in speziellen Gruppen bzw. Kursen zusammengefasst. Beispiele sind:

 Arbeitsgemeinschaften zum Thema „Jugend forscht und experimentiert", in denen Fachlehrerinnen und -lehrer Schülerinnen und Schüler auf die Teilnahme an Wettbe-werben in Biologie, Chemie und Physik vorbereiten.

 Das Projekt „School meets science": Im Zuge der Kooperation mit der Universität Bielefeld erhalten etwa 10 bis 15 Schülerinnen und Schüler der Stufen 11 und 12 die Möglichkeit, im Sinne eines Studiums generale durch die Teilnahme an eigens für sie konzipierten Vorlesungen (einmal pro Monat über den Zeitraum eines Jahres) und der Nutzung der „Schreibwerkstatt" der Universität einen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten zu gewinnen.

 Das Projekt der „Kinder-Uni", das gemeinsam mit der Volkshochschule Gütersloh durchgeführt wird, bietet etwa 8 bis 10 Schülerinnen und Schülern der Stufe 5 die Möglichkeit, gemeinsam mit Kindern anderer Schulen chemische Experimente durch-zuführen bzw. an „Forschungsreisen" teilzunehmen, um entdeckendes und forschen-des Lernen betreiben zu können.

 Vorbereitungskurse auf Sprachzertifikate: Schülerinnen und Schüler der Stufen 10 und 11 werden auf die Teilnahme an der DELF-Sprachprüfung im Fach Französisch so-wie auf die Prüfung zum Cambrigde-Certificate im Fach Englisch vorbereitet.
Ferner gibt es eine Arbeitsgemeinschaft für das Fach Alt-Griechisch.

 Das Förderangebot „Schüler helfen Schülern": Engagierte und talentierte Schülerin-nen und Schüler der höheren Jahrgangstufen erhalten die Chance, durch Lehren zu lernen. D.h. durch die Unterstützung weniger erfolgreicher Schülerinnen und Schüler entwickeln sich auch die Helfenden weiter. Kognitive Förderung muss nach unserer Auffassung mit der Weiterentwicklung der sozialen und emotionalen Kompetenz ein-hergehen.

Die didaktische Aufgabe besteht darin, diese äußere Differenzierung zunehmend durch eine innere Differenzierung zu ergänzen, bei der innerhalb des Unterrichts das Verfolgen indivi-dueller Lernwege unterstützt wird. Dabei ist zu entscheiden, in welcher personalen Zusam-mensetzung am besten mit welchen unterschiedlichen Zielen, Materialien und Methoden ge-arbeitet werden soll, um auch Begabte innerhalb des Regelunterrichts zu fördern. Aufgrund der situativen Bedingungen (z.B. Klassengröße) und der methodischen Komplexität stellt die innere Differenzierung eine besondere Herausforderung dar.

Förderung blickt auf die optimale Entwicklung der eigenen Fähigkeiten bei allen Schü-lerinnen und Schülern. Deshalb gehören die Förderung von Lernschwachen und Lern-starken unbedingt zusammen. Die einen erfahren Hilfe, wo es Lernschwierigkeiten gibt, die anderen werden durch zusätzliche Angebote herausgefordert.

5.3.2 Leistungsdefizite überwinden

Der verantwortungsvolle Umgang mit den Leistungspotentialen und Fähigkeiten der Schüle-rinnen und Schüler setzt voraus, dass die Lehrerschaft des Städtischen Gymnasiums fähig ist, die Unterschiedlichkeit in den Lernvoraussetzungen zu erkennen und dort, wo Leistungsdefi-zite sind, diese auszugleichen. Trotz der relativ homogenen Schülerschaft an einem Gymnasi-um stellt sich immer wieder heraus, dass Einzelne oder Schülergruppen dem Anforderungs-profil unserer Schulform für einen gewissen Zeitraum oder in Teilgebieten nicht gewachsen sind. Unser Anspruch der individuellen Förderung und Stärkung von Kompetenzen hat uns bewogen, gezielte Fördermaßnahmen auf der Grundlage einer eingeübten Diagnostik für jene Schülerinnen und Schüler zu realisieren, die der zusätzlichen Hilfe und Begleitung be-dürfen.

Der Begriff „Diagnostik" beinhaltet in diesem Zusammenhang nicht die Anwendung klassi-scher Analyseverfahren, sondern bezeichnet das genaue Hinsehen, Hinhören und Hinter-fragen von Lernverhalten und Lernvoraussetzungen bei Schülerinnen und Schülern. Nur mit dieser Diagnostik können Hilfen und Impulse nachhaltig und effizient von den Schülern für ihr eigenes Lernverhalten genutzt werden. Durch Gespräche und Fragebögen werden Kennt-nisstand, Lernstrategie, Problemlösungskompetenz und Lernmotivation ermittelt. Auf dieser Grundlage werden Lernsituationen für Schülerinnen und Schüler geschaffen, die dem indivi-duellen Förderbedarf und der Setzung eigener Lernschwerpunkte gerecht werden.

Mit dem Übergang zu einer weiterführenden Schule treten die Schülerinnen und Schüler in die Erprobungsstufe (Kl. 5 und 6) der gewählten Schulform ein. In den ersten zwei Jahren haben sie so die Gelegenheit zu erproben, ob sie sich für die richtige Schulform entschieden haben. Für uns als Schule bedeutet das, dass wir Kinder besonders in dieser Phase unter-stützen, damit sie befähigt werden, ihre persönlichen Potentiale und Entwicklungsmöglich-keiten zu erkennen und auszubauen, um in den folgenden Klassenstufen erfolgreich zu lernen.

Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 5 kommen aus unterschiedlichen Grundschulen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen. Diese anzugleichen ist Aufgabe des normalen Unter-richts. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Einzelfällen Schülerinnen und Schüler nicht einer zusätzlichen individuellen Förderung bedürfen, um erfolgreich am Unterricht teilzuneh-men. Hierzu stellen die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer fest, dass einzelne Kinder Lernschwierigkeiten in Teilgebieten der jeweiligen Fächer aufweisen. Beispielhaft sei hier für das Fach Deutsch die Rechtschreibschwäche genannt, die den ansonsten erfolgreich Lernen-den den schulischen Entwicklungsgang erschwert. Auch solche punktuellen und individuellen Lernrückstände können mit zusätzlicher Hilfe kompensiert werden. Weitere Gründe für den individuellen Förderbedarf einzelner Schülerinnen und Schüler sind Lernhemmnisse, die auf das persönliche Umfeld der Kinder zurückzuführen sind, sei es ein Umzug, Krankheit oder häusliche und familiäre Belastungen.

Das Förderangebot für die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe erstreckt sich auf zwei Schulhalbjahre, in denen konzentriert durch eine zweistündige Förderung in den Kern-fächern individuelle Lernrückstände aufgearbeitet werden. Den Schülerinnen und Schülern werden darüber hinaus methodische Fertigkeiten und Strategien nahe gebracht, die es ihnen ermöglichen, eigenständig an ihren Lernrückständen zu arbeiten.

An unserer Schule ist es Tradition, dass in die Jahrgangsstufe 11 in großer Zahl sog. Seiten-einsteiger (ehemalige Haupt- und Realschüler mit Oberstufenqualifikation) eintreten, da sie wissen, dass ihnen am SG individuelle Förderangebote zur Angleichung an den Gymnasial-standard geboten werden. Es ist unser erklärtes Ziel, schulformbedingte Lernstandsunter-schiede in der Jahrgangsstufe 11 auszugleichen. Dazu werden in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik zusätzliche Förderstunden eingerichtet, an denen alle Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen teilnehmen. Diese Fördermaßnahme beinhaltet die me-thodische und fachliche Aufarbeitung von grundlegenden Fertigkeiten und fachspezifischen Inhalten, die für das Bestehen der gymnasialen Oberstufe erforderlich sind.

Dabei wird im Fach Englisch ein besonderes Augenmerk auf die methodisch geleitete Er-schließung unterschiedlicher Textformate und die Textproduktion gerichtet.

Im Fach Deutsch werden grundlegende Analyse- und Interpretationsverfahren, Verwendung des fachsprachlichen Vokabulars und die Gestaltung eigener Texte wiederholt und vertieft.

Im Fach Mathematik werden grundlegende Verfahren aus der Algebra (Terme, Gleichungen) an zugehörigen Inhalten wiederholt und vertieft. Der Funktionsbegriff wird im Hinblick auf die Analysis präsentiert.

Erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die auch in der Stufe unterrichten, erteilen diesen Förder-unterricht. Die konkrete Anbindung an den laufenden Unterricht in den genannten Fächern fördert die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich verstärkt um ihre individuellen Lernschwerpunkte zu bemühen, da sie durch sofortiges Feedback befähigt werden, verant-wortungsvoll und zielgerichtet ihre Schwächen zu erkennen und eigenständig daran zu arbei-ten. Die hohe Zahl der Anmeldungen für unsere Oberstufe bestärkt uns, dass wir in der Art der Förderung für Seiteneinsteiger den richtigen Ansatz gewählt haben.

Die genannten Fördermaßnahmen außerhalb des Regelunterrichts können die Förderung
innerhalb des Unterrichts nur ergänzen. Denn nur durch das Eingehen auf die individuelle Schülerpersönlichkeit können Lehrerinnen und Lehrer dem Lernverhalten jedes Kindes ge-recht werden und die geeigneten pädagogischen Maßnahmen ableiten.

6.1 Aktivitäten der Schülerschaft und der Schülerverwaltung SV

Die Schülervertretung, kurz SV, verwaltet und organisiert sich autonom. Die Lehrerschaft hat auf die SV keinerlei Einfluss; ausgenommen der drei Vertrauenslehrerinnen bzw. -lehrer, die auf der Schülerversammlung von den Klassensprechern gewählt werden. Sie sind die Verbin-dung der SV zum Lehrerkollegium. Die Schülervertretung ist somit ein Organ der gesamten Schülerschaft und vertritt deren Interessen.

An der SV kann sich jeder engagierte Schüler, unabhängig vom Alter, beteiligen. Das Amt des Klassensprechers ist daher nicht Voraussetzung für die Mitwirkung in der SV. Der Vor-sitzende bzw. die Vorsitzende der SV ist traditionell der bzw. die auf der Schülerversamm-lung gewählte Schülersprecher bzw. Schülersprecherin.
Die Aufgaben der SV sind die Vertretung der Schülerinteressen, die Mitgestaltung und Ver-besserung des schulischen Miteinanders, die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die Hilfe benötigen, sowie das Vermitteln bei Konflikten innerhalb der Schule.

Von der SV werden z. Zt. folgende Aktivitäten durchgeführt:

- „Schüler helfen Schülern"
leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler geben leistungsschwächeren Nachhilfe

- „5er-Rallye"
Quiz und Rallye für die Fünftklässler zum Kennenlernen des SG

- Weihnachtsfeier für die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe

- Mathematik- und Vorlesepreis für die Schülerschaft der Erprobungsstufe

- Streetball-Nacht
SG-Turnier für die basketballbegeisterte Schülerschaft in der Turnhalle

- Video-Nacht
Filmvorführung in der Aula

- LAN-Party
vernetztes Computerspielen auf eigenen Rechnern in den Räumen des SG

- Aktion zum „Valentinstag"
Rosengruß innerhalb der Schülerschaft ab Klasse 7

- Aktion zum „Welt-Aids-Tag"
Aufklärungs- und Spendensammelaktionstag
Die Spenden werden vollständig an die Deutsche Aids Stiftung abgeführt.

6.2 Mitwirkung gestalten - Elternarbeit am SG

Die Mitwirkung der Eltern am Schulleben ist am Städtischen Gymnasium keine reine Form-sache. Neben der Arbeit in den klassischen Mitwirkungsgremien wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz sind Eltern in der Betreuung der Mediothek, beim Schulfest, bei Auswahlverfahren etc. aktiv.
Programmatische wie auch praktische Arbeit wird darüber hinaus in verschiedenen Arbeits-gruppen der Eltern geleistet. Die Arbeitsgruppen haben unterschiedliche thematische Aus-richtungen. Die in den Gruppen behandelten Themen ergeben sich aus anstehenden Verände-rungen in der schulischen Situation, wie z. B. Änderungen in der Schulgesetzgebung, aber auch aus Anregungen aus der Lehrer-, Schüler- oder Elternschaft. Bei allen Aufgaben, die die Arbeitsgruppen übernehmen, steht immer die Verbesserung der Unterrichtssituation und die Förderung des Gemeinschaftssinns im Vordergrund. Gleichzeitig soll durch die Über-nahme von Aufgaben die Lehrerschaft entlastet werden.
In gemeinschaftlichen Diskussionen der anstehenden Themen mit der Schulleitung und den Lehrerinnen und Lehrern in den Arbeitsgruppen werden Entscheidungen für die Mitwirkungs-gremien vorbereitet und erreichen so eine große gemeinschaftliche Basis. Durch diese enge Zusammenarbeit wird das Verständnis zwischen den am Schulleben beteiligten Gruppen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler gefördert.
Elternarbeit versteht sich an dieser Schule als integraler Bestandteil des „Hauses des Ler-nens" und möchte dieses mitgestalten. Eltern möchten ihren Kindern so ein Vorbild in Form der ehrenamtlichen Tätigkeit für das Städtische Gymnasium sein. Daher sind die Arbeits-gruppen offen für alle interessierten Eltern. Derzeit sind folgende Arbeitsgruppen am SG etabliert:

1. Arbeitsgruppe „Erziehung"
Eltern der Arbeitsgruppe „Erziehung" waren intensiv an der Gestaltung des Schulprogramms sowie an der Formulierung des Pädagogischen Auftrages beteiligt. Auch werden in dieser Runde vorbereitende Maßnahmen für die praktische Umsetzung des Neuen Schulgesetzes erarbeitet.

2. Arbeitsgruppe „Mitwirkung"
Die in dieser Arbeitsgruppe tätigen Eltern sind sehr stark praxisbezogen ausgerichtet und
unterstützen die Schulleitung aktiv, um das Schulumfeld zu verbessern (informative Gestal-tung der Schaukästen, Reinigungsaktionen, Verschönerung von Klassenräumen).

3. Arbeitsgruppe „Beratung"
Die mitwirkenden Eltern dieser Arbeitsgruppe haben sämtliche relevanten Frage- und
Problemstellungen, die Eltern, Schülerinnen und Schüler des SG bewegen könnten,
formuliert, kategorisiert und deren Lösungen bzw. Lösungsansätze in einem Nachschlage-werk zur Verfügung gestellt.

4. Arbeitsgruppe „Erprobungsstufe"
In diesem Gesprächskreis treffen sich Eltern der Schülerinnen und Schüler der Erprobungs-stufe und tauschen sich mit der Schulleitung darüber aus, wie die Maßnahmen, die durch das Neue Schulgesetz erforderlich sind, am besten für die Kinder umgesetzt werden können
(z. B. bedingt die erweiterte Stundentafel die Ganztagsbetreuung, Übermittagangebot, etc.).

6.3 Unterstützung durch den Schulverein e.V. des SG

Auf eine über 30-jährige aktive Tätigkeit kann der Schulverein des Städtischen Gymnasiums zurückblicken. Als Mitte der 70er Jahre im Fach Mathematik ein akuter Lehrermangel am SG herrschte, wurde dieser Förderverein gegründet, um aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden private Lehrkräfte zu finanzieren. Obwohl dieser Mangelzustand inzwischen behoben ist, ist das weitere Engagement des Schulvereins für das schulische Leben unerlässlich geworden.

Durch die Mitgliedsbeiträge der über 850 Mitglieder sowie durch zahlreiche Spenden stehen dem Schulverein jährlich über 20.000 € zur Verfügung, die in zahlreichen Bereichen des
schulischen Lebens eingebracht werden.

Die Mitglieder zahlen einen Mindestjahresbeitrag von 10 €. Aus diesen Beiträgen und einzel-nen Spenden werden satzungsgetreu Maßnahmen finanziert, die dem einzelnen Schüler oder der Schulgemeinde zugute kommen.

Der Schulverein geht dabei recht unbürokratisch vor und unterstützen dort, wo „Not am Mann ist" oder andere „Geldgeber" versagen, was angesichts der angespannten Haushaltslage der öffentlichen Hand nicht selten ist. So hat in den letzten Jahren die finanzielle Unterstützung einzelner Schülerinnen und Schüler bei Klassen- und Studienfahrten drastisch zugenommen, da städtische Zuschüsse gekürzt bzw. bei Hartz-IV-Empfängern gänzlich gestrichen wurden.

Aber auch die sächliche Unterstützung hat an Bedeutung gewonnen. Allein im Bereich
„Neue Medien" wurden in den letzten Jahren für über 30.000 € Computer und weitere Peri-pheriegeräte angeschafft. In den Naturwissenschaften wurden Experimentiergeräte für den Gruppenunterricht als Klassensatz gekauft.

Durch zahlreiche Wettbewerbe in diversen Fachbereichen werden einzelne Schülergruppen gefördert und gefordert, die Sachpreise und Kioskgutscheine werden vom Schulverein über-nommen.

Neben diesen „materiellen" Aufgaben verfolgen wir noch eine ideelle Aufgabe, die uns sehr am Herzen liegt: Die weitere Einbindung der ehemaligen Schülerinnen und Schüler, die in den letzten Jahren ihr Abitur am SG bestanden haben. Organisation von Ehemaligen-Treffen mit Sektempfang und Führungen durch die Schulgebäude, Einbindung der Ehemaligen in Schulfeste etc. sind nur einige Aufgabenbereiche.

Wie können Sie aktiv helfen?

Werden Sie Mitglied im Schulverein oder werben Sie für eine Mitgliedschaft! Oder helfen Sie mit bei der Planung und Organisation von Schulveranstaltungen, bei denen auch der Schul-verein aktiv mitwirkt.

Neue Vorschläge und Ideen bereichern unsere Arbeit. Mögliche Ansprechpartner finden Sie unter www.schulverein-sg.de.

Städtisches Gymnasium Gütersloh

Schulstr. 18
33330 Gütersloh

Tel.: 0 52 41 - 82 23 10
Fax: 0 52 41 - 82 21 91

Mail: sgg@sg.schulen-gt.de
Homepage: www.sg-guetersloh.de

Ansprechpartner:

Schulleitung: Dr. Siegfried Bethlehem
Ernst-Wolfhard Volland

Verantwortliche für die Erprobungsstufe: Wolfgang Gabel
Henrike Hollweg-Lohrer

Verantwortliche für die Mittelstufe: Barbara Krause-Traudes
Carsten Briest

Verantwortliche für die Oberstufe / Sek. II: Hans Heitjohann
Margret Theißen

Stand: Februar 2007

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