Schule am Nachmittag
Mit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2008/2009 startet am Städtischen Gymnasium der gebundene Ganztag. Das bedeutet, dass für einzelne Jahrgangsstufen an mindestens einem Nachmittag Fachunterricht am Nachmittag stattfindet, an anderen Nachmittagen es Betreuungs- und Förderangebote bis 15.45 Uhr gibt.
Warum gibt es die „Schule am Nachmittag"?
Die Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr bewirkt, dass die Pflichtstundenzahl nicht mehr nur am Vormittag unterrichtet werden kann. Beginnend mit der Stufe 6 schwankt sie zwischen 32 und 34 Stunden pro Woche. Nachmittagsunterricht ist ohne eine ausreichende Mittagspause nicht denkbar.
- Die Verdichtung der Lerngegenstände führt dazu, dass sich das Lerntempo erhöht, dass geringere Zeit zum Üben besteht.
- Unterrichtszeit wird vermehrt für nichtfachliche Aufgaben benötigt, da die Erziehungsanforderungen an Schule zunehmen.
Deshalb ist es wichtig, Möglichkeiten des zusätzlichen Lernens und Übens zu schaffen.
Was ist das Ziel der „Schule am Nachmittag"?
Die Schule am Nachmittag soll
- das Lernen der Kinder unterstützen
- Verlässlichkeit bieten: sie macht Betreuungsangebote und schafft die Möglichkeit des Mittagessens
- anregen, indem sie kreative Angebote bietet.
- Kommunikation und Entspannung ermöglichen.
Wir wird die „Schule am Nachmittag" organisiert?
Die Gestaltung der Schule am Nachmittag ist mit einer Vielzahl von Anforderungen verbunden. Deshalb wird im ersten Schritt ein Angebot für die Erprobungsstufe entwickelt. Schule am Nachmittag wird es an drei Tagen in der Woche geben, am Montag, Mittwoch und Donnerstag.
Stufe 5
In der Stufe 5 findet kein Fachunterricht am Nachmittag statt. Schüler dieser Stufe können aber das freiwillige Mittags- und Nachmittagsangebot nutzen.
Stufe 6
In der Stufe 6 wird es für jede Klasse einen „Langtag" geben, an dem nachmittags eine Doppelstunde Fachunterricht erteilt wird. An den beiden übrigen Tagen ist die Teilnahme an freiwilligen Angeboten möglich.
Mittagspause
In der Mittagspause von 13.15 bis 14.15 Uhr können die Kinder am Mittagessen teilnehmen, die Angebote der Mittagspause nutzen (Spielen auf dem Schulhof, Nutzung der Mediothek als „Raum der Ruhe", Aufenthalt im Foyer) oder mit Erlaubnis der Eltern den Schulhof verlassen. Das Mittagessen ist fester Bestandteil der Schule am Nachmittag. Es ist mehr als Essensaufnahme. Das Mittagessen fördert den Austausch, die Kontaktaufnahme. Auch Lehrer/innen nehmen daran teil.
Nachmittagsangebote
Die Hausaufgabenbegleitung ist eine Form der Förderung. Sie ermöglicht Rückfragen, bietet Hilfe und schafft damit Sicherheit und Selbstvertrauen.
Der Förderunterricht (einschließlich „Deutsch für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache") richtet sich an Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten. Sie erhalten nach der Rücksprache des/r Förderlehrers/in mit dem/r Fachlehrer/in Unterstützung, um den Anforderungen des Regelunterrichts gerecht zu werden.
Neigungsgruppen bieten die Chance, eigene Interessen und Stärken zu verfolgen

