Cambridge Certificates 2009: Fit in Englisch
Richtig fit in der englischen Sprache müssen die Absolventen des Certificates in Advanced English (CAE) der Universität von Cambridge sein: Fünf Prüfungen von insgesamt fast fünf Stunden Dauer zum Leseverständnis, Hörverständnis, schriftlichem und mündlichem Ausdrucksvermögen sind zu bestehen. Alisha Beermann, Gina Bierfischer und Gianna Stein vom Städtischen Gymnasium Gütersloh meisterten diesen Test nach nur einjähriger Vorbereitungszeit. Zum bestandenen Examen, das als Zugangsvoraussetzung für englischsprachige Studiengänge an deutschen Universitäten und auch an einigen britischen Hochschulen gilt, gratulierten den Schülerinnen der Stufe 12 Schulleiter Dr. Siegfried Bethlehem und Kurslehrer Werner Groß. 28 weitere Schüler legten die Prüfung auf dem FCE-Level ab: Angelika Berg, André Birke, Anastasia Blinzov, Maximilian Böhmker, Theresa Feldhans, Jana Gottenströter, Lauritz Hartmann, Eduard Herdt, Annika Herrmann, Marlen Hüllbrock, Bo Leon Lampe, Carlo Laufkötter, Lukas Lautenbach, Joshua Long, Natalie Mamczak, Janine Menzler, Melanie Mischke, Florian Obeloer, Lennart Oswald, Nils Rogge, René Schimmel, Diana Strathmann, Tobias Vornholt, Nils Weidmann, Nadja Wiehenstroth, Nico Winkler, Phil Wittenbrink, Thomas Wolf. Schulleiter Dr. Bethlehem lobte die Leistungsbereitschaft der Schüler, die die Vorbereitungskurse zusätzlich zum Regelunterricht am Nachmittag besucht haben. Erfreuliche Zahlen verkündete auch der Koordinator der Certificate-Kurse, Herr Groß: 16 Schüler bereiten sich in noch im Fortsetzungskurs auf das CAE-Examen vor, zwei weitere Kurse haben in der Jahrgangsstufe 11 begonnen. „Selbst wer kein Auslandsstudium anstrebt, kann bei Bewerbungen mit sicheren und zertifizierten Englischkenntnissen punkten", wirbt Groß mit seinen Kollegen Jo Ostkamp und John Botham für die Kurse.
Muttersprachler machen Schüler fit in Englisch
Donnerstag Nachmittag, trotz Sonnenscheins sitzen die 32 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums freiwillig über ihren Englischbüchern. In zwei Gruppen trainieren sie für das Cambridge Certificate der Stufe FCE. Ruhig ist es nicht, es wird viel gelacht. Gerade diskutieren Suzana, Julia und Marius mit ihrem Lehrer John Botham über die Bedeutung des Kreisverkehrs. Durch den Zwang, Englisch zu reden, lernen sie nicht nur Vokabeln, sondern schulen auch ihre Ausdrucksfähigkeit. Schließlich möchten im März alle die Abschlussprüfung, in der schriftlich und mündlich die Englischkenntnisse getestet werden, schaffen.
Die Motivation ist unterschiedlich. Julia (17) möchte als Au Pair ins englischsprachige Ausland, Hanna (16) verspricht sich Vorteile bei einer Bewerbung. Andere wie die 16-jährige Katharina erhoffen sich mehr Sprachpaxis, Kerry sieht die AG pragmatisch als Vorbereitung auf den Leistungskurs. Dass die Betreuung intensiver als im Unterricht ist, dafür sorgen drei Lehrkräfte für 32 Schüler. Neben Englischlehrer Werner Groß hat das Städtische Gymnasium Mr. Botham verpflichtet, der sonst an der Universität Bielefeld Naturwissenschaftler fit in Englisch macht und Kurse an der Volkshochschule gibt. Hinzu kommt die Fremdsprachenassistentin Deborah Mutton, die für ein Jahr an der Schule unterrichtet. Es wird konsequent Englisch gesprochen. Damit alles klappt, gibt es für die Schüler, die sich noch schwer tun, jeden Dienstag eine Zusatzstunde. Ohne die beiden zusätzlichen Lehrkräfte wäre das Angebot nicht möglich, weiß auch Schulleiter Dr. Siegfried Bethlehem: „Wir müssen schon für den regulären Unterricht auf Überstunden und eine Referendarin zurückgreifen." Wichtig ist ihm, dass die Angebote nicht nur den leistungsstärksten Schülern zugute kommen. Daher wird Mr. Botham auch einen Kurs zur Verbesserung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit für Schüler der Oberstufe anbieten. „Das ist nicht nur wichtig für das Zentralabitur, sondern auch für die Berufschancen unserer Schüler. Große Unternehmen können auf sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift nicht verzichten. Und das schafft nicht jeder Schüler mit drei Stunden Englisch pro Woche", erläutert Werner Groß den Ansatz.

